Programm & Tickets 2026 Hier entdecken!

Gespräch

Lausitz Labor #1

Drei Tage Philosophie im Festival – Eintritt frei!

Tickets & Termine
© Design-Set: Diana Schackow

Über die Veranstaltung

Beginn

14:30 Uhr

Ende

18:00 Uhr

Das Lausitz Labor ist der angestammte Ort für Philosophie, Vorträge und Gespräche im Lausitz Festival. Über drei Tage hinweg lassen sich hochrangige Autor:innen und Philosoph:innen im Alten Stadthaus mitten in Cottbus von manchen Festivalerlebnissen inspirieren, um gemeinsam zu sprechen und weiter zu denken. In dieser Festival-Saison werden Produktionen wie Shakespeares »Hamlet« und »Symphonie der 100 Metronome« nach György Ligetis »Poème Symphonique« aufgegriffen –  sowie unser Inspirationswort 2026 geschöpferisch. 

Kommen Sie vorbei und teilen Sie ihre Gedanken und Perspektiven mit uns.

 

Kurator:innen-Team:  

Christoph Menke, Christiane Voss 
Lars Dreiucker, Fulvia Modica  

 

14:30–15:15 Uhr 

Begrüßung zum Programm des Lausitz Labors 

Daniel Kühnel – Intendant des Lausitz Festival
 

Christoph Menke – Philosoph und Gastgeber des Lausitz Labors 

Christiane Voss – Philosophin und Gastgeberin des Lausitz Labors 

  

15:30–16:00 Uhr 

Symphonie der 100 Metronome 

Das Lausitz Labor 2026 öffnet seine Türen György Ligetis provokantem wie progressivem »Poème Symphonique«. 100 Metronome beginnen gleichzeitig zu ticken. Doch jedes Metronom fährt in seinem eigenen Tempo fort. Mit jedem verstummenden Gerät verändert sich das Klangbild: Rhythmen differenzieren sich, Verschiebungen werden deutlich. Zeit wird spür- und hörbar. 

 

16:00–18:00 Uhr 

Zeit hören, Zukunft denken   

Von der Performance der Metronome lassen sich der Medienwissenschaftler Lorenz Engell und der Philosoph Thomas Khurana für ihr gemeinsames Gespräch inspirieren. Während Lorenz Engell zu Film- und Medientheorie forscht, beschäftigt sich Thomas Khurana mit modernen und zeitgenössischen Auslegungen des Freiheitsbegriffs. Lässt sich ästhetische Erfahrung in gesellschaftliches und politisches Denken übersetzen? Was bedeutet Wiederholung – in der Kunst, im Denken, aber auch in der Geschichte? Kann aus Wiederholung Neues entstehen? 

  

Speaker 

Lorenz Engell, Medienwissenschaftler   

Thomas Khurana, Philosoph 

  

Sonderangebot für Studierende 

Studierenden und Doktorand:innen, die nicht in Cottbus leben, bieten wir Unterkunft in Cottbus und Reisekosten für das gesamte Labor-Wochenende vom 29. bis 31. August. 

Meldet Euch dazu gern bei Fulvia Modica: f.modica@lausitz-festival.eu 

  

Eintritt frei

© MWhermann
Medienwissenschaftler und Gast

Lorenz Engell

ist Professor für Medienphilosophie an der Bauhaus Universität Weimar. Seine Arbeitsthemen sind Ontologie, Anthropologie und Ästhetik der Medien. Seine bevorzugten Arbeitsgegenstände sind Film, Fernsehen, Dioramen, digitale Bilder und die Medien der Raumfahrt. Zuletzt erschien sein Buch »Ontographies. A Media Philosophy of Immanence« (2026).

© Kopf & Kragen Fotografie
Philosoph und Gast

Thomas Khurana

Prof. Dr. Thomas Khurana ist Professor für Philosophische Anthropologie und Philosophie des Geistes an der Universität Potsdam und leitet das dortige Center for Post-Kantian Philosophy. Seine jüngeren Forschungen zielen auf eine Kritik des modernen Naturverhältnisses. Zuletzt erschien »The Life of Freedom in Kant and Hegel« (Cambridge UP 2026).

© Brewes
Philosoph und Gastgeber

Christoph Menke

Prof. Dr. Christoph Menke ist Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Goethe Universität, Frankfurt/Main. Seine Forschungen in den letzten Jahren beschäftigen sich mit der Frage nach »Normativität und Freiheit« in den Feldern der Philosophie des Rechts, der Politischen Philosophie und der Ästhetik. Zuletzt erschien »Theorie der Befreiung« (2022).

© Moritz Wehrmann
Philosoph und Gastgeber

Christiane Voss

Prof. Dr. Christiane Voss ist Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Medienphilosophie, philosophische Ästhetik und Anthropologie. Derzeit ist sie Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs »Medienanthropologie« an der Bauhaus-Universität Weimar. Zuletzt erschien von ihr (und Lorenz Engell) »Die Relevanz der Irrelevanz. Aufsätze zur Medienphilosophie« (2022).

Veranstaltungsort

  • Veranstaltungsort Altes Stadthaus, Cottbus/Chóśebuz

  • Adresse Altmarkt 21, 03046 Cottbus/Chóśebuz

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Ermöglicht durch:

ZEIT STIFTUNG BUCERIUS

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