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Theater

Hamlet

Schauspiel von William Shakespeare

Tickets & Termine
Linn Reusse © Marlies Kross

Über die Veranstaltung

Beginn

19:00 Uhr

Ende

21:30 Uhr

Etwas ist faul im Staate Dänemark: Prinz Hamlet erfährt vom Geist des toten Vaters, dass dieser von seinem Bruder Claudius, inzwischen Nachfolger auf dem Thron und neuer Ehemann an Königin Gertruds Seite, heimtückisch ermordet wurde. Die aktuelle Herrschaft wie die neue Familienkonstellation fußen demnach auf einem verschwiegenen und abgründigen Verbrechen. Hamlet wird vom Geist des Vaters beauftragt, den Mord zu rächen, ohne sich dabei selbst die Hände schmutzig zu machen.  

Wie soll Hamlet mit diesem skandalösen Wissen und dem nahezu unerfüllbaren Auftrag umgehen? Wie kann er richtig handeln? »Hamlet« zeigt das Drama einer jungen Generation, die unter der unerträglichen Last der elterlichen Vergangenheit Zukunft gestalten soll.  
  
Das wohl berühmteste Stück Shakespeares wird vom Regisseur Marcel Kohler mit Linn Reusse, Corinna Harfouch, Götz Schubert und weiteren Darsteller:innen im Hangar 1 auf dem ehemaligen Militärflughafen in Cottbus in Szene gesetzt. In diesem besonderen Setting knüpft das Team mit dem gesamten Ensemble der Erfolgsproduktion »Othello/Die Fremden« in Weißwasser an die gemeinsame Arbeit im Rahmen der vielbeachteten Shakespeare-Reihe des Lausitz Festivals an. Aufs Neue verbinden sich ein exponierter Ort in der Lausitz, ein großer Stoff, eine innovative Dramaturgie und das Spiel mit der Publikumswahrnehmung zu einem besonderen Theatererlebnis. 

 

Eine Produktion des Lausitz Festivals

in Kooperation mit den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden vor Ort unterstützt vom Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH 

 

Einführungen jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn 

 

Shuttle-Busse stehen für die Fahrt vom Hauptbahnhof Cottbus zum Spielort und zurück bereit. Weitere Informationen folgen in Kürze.

© Just Loomis
Regie

Marcel Kohler

Marcel Kohler, geboren 1991 in Mainz, studierte von 2011 bis 2015 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Bereits während des Studiums übernahm er erste Rollen am Deutschen Theater Berlin, wo er von 2015-2023 fest engagiert war. Zur Spielzeit 2023/24 wechselte er in das Ensemble der Schaubühne Berlin. Wiederkehrende Auftritte bei den Salzburger Festspielen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den Daphne-Preis, den O. E. Hasse-Preis, den Alfred‑Kerr‑Darstellerpreis für die beste Leistung eines jungen Schauspielers im Rahmen des Theatertreffens der Berliner Festspiele und wurde Nachwuchsschauspieler der Jahres 2016.

Marcel Kohler arbeitet regelmäßig als Regisseur und Bühnenbildner, beispielsweise am Staatstheater Nürnberg, am Nationaltheater Weimar, am Deutschen Theater Berlin, am Staatsschauspiel Dresden und am Theater Heidelberg. Seine Inszenierungen wurden unter anderem beim Faust Preis in einer Retrospektive ausgezeichnet und erhielten 2021 den Dr. Otto-Kasten-Preis der Intendant:innengruppe. Zudem wurden sie zu renommierten Festivals wie den Ruhrfestspielen, den Mülheimer Theatertagen, Fringe Festival Beijing/China, Gogol-Festival Kyiv/Ukraine, Festival di Spoleto/Italien oder dem Fiesad-Festival Rabbat/Marokko eingeladen. Marcel Kohler ist Initiator und Gründungsmitglied des Neuen Künstlertheaters. 2023 erhielt er den Kunstpreis Berlin und wurde 2024 als Mitglied in die Akademie der Künste Berlin gewählt. Beim Lausitz Festival inszenierte er 2024 »Othello/Die Fremden« in Weißwasser.

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© Pascal Bünning
Schauspiel

Corinna Harfouch

Corinna Harfouch arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin. Es war die Lust am Spielen, die sie ins Theater brachte. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und hatte erste Engagements in Karl-Marx-Stadt, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Berliner Ensemble. Seit 1991 ist sie freischaffend und gehört zum Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin. Das Spiel von Corinna Harfouch zeichnet sich durch Wandelbarkeit, Präzision, Körperlichkeit, Poesie und Witz aus. Ihre Figuren sind vielschichtig, sozial kenntlich und individuell, ihre Stimme ist unverwechselbar und modulationsreich: mädchenhaft hell, naiv, streng, sinnlich tief, sachlich, staunend.

Im Theater arbeitete Corinna Harfouch mit Regisseuren wie Heiner Müller (»Macbeth«, 1983), Horst Sagert (»Faust-Szenen«, 1984), Frank Castorf (»Des Teufels General«, 1996), Jürgen Gosch (»Wer hat Angst vor Virginia Woolf?«, 2004, »Ein Sommernachtstraum«, 2007, »Die Möwe«, 2008) und Herbert Fritsch (»Die Physiker«, 2013) zusammen. Als Regisseurin inszenierte sie Texte von Tschechow, Marguerite Duras, Etel Adnan und anderen.  

Zu ihren wichtigsten Arbeiten für Film und Fernsehen zählen »Die Schauspielerin« (1988), »Treffen in Travers« (1988), »Charlie & Louise« (1994), »Sexy Sadie« (1996), »Gefährliche Freundin« (1996), »Der große Bagarozy« (1999), »Vera Brühne« (2000), »Bibi Blocksberg« (2001), »Der Untergang« (2004), »Rose« (2005), »This is Love« (2009), »Giulias Verschwinden« (2009), »Was bleibt« (2012), »Puppe« (2012), »Der Fall Bruckner« (2014), »Lara« (2017), »Deutschland 89« (2019), »Alles in bester Ordnung« (2020),  und viele andere. Seit 2023 verkörpert sie die Berliner »Tatort« Kommissarin Susanne Bonard. 

Corinna Harfouchs Leidenschaft gilt der Literatur. Für ihr eigenes Lesetheater erarbeitete sie – häufig mit anderen Künstlerinnen und Künstlern – Programme zu Texten von Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Else Lasker-Schüler, Heiner Müller, Etel Adnan, Christa Wolf, Philippe Malone und anderen. Gefragt ist sie als Sprecherin in Hörspielen und Audiobooks, etwa von Texten von James Joyce, Franz Kafka, Katia Mann, Arno Schmidt, Christa Wolf, Lothar Trolle oder Thomas Heise. 

Corinna Harfouch erhielt den Gertrud-Eysoldt-Ring, die Auszeichnung als Schauspielerin des Jahres, den Berliner Theaterpreis, den Grimme-Preis, die Goldene Kamera, den Deutschen Schauspielerpreis und etliche weitere Auszeichnungen. 

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© Felix Grünschloß
Schauspiel

Sina Kießling

Sina Kießling studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Anschließend ging sie von 2003-2007 an das Theater Heilbronn. Danach folgte ein zweijähriges Engagement am Theater Lübeck, wo sie u.a. die Lulu, die Karoline und die Maria Braun spielte. In dieser Zeit lernte sie die Regisseurin Anna Bergmann kennen, mit der sie bis heute eine enge künstlerische Zusammenarbeit pflegt.

Seit 2009 arbeitet sie als freie Schauspielerin u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, der Volksbühne Berlin, dem Schauspielhaus Bochum, dem Volktheater München, dem Stadsteater Malmö, dem Theater Lübeck, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Theater Basel. 2006 bekam sie den Kilianspreis als beste Darstellerin, 2010 erhielt sie eine Nominierung als beste Nachwuchsschauspielerin in NRW. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin studierte sie zusätzlich an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Bereich Kulturmanagement. Seitdem arbeitet sie auch als Produktionsleiterin und Produzentin u. a. mit Fabian Hinrichs für das Festivals Foreign Affairs, das Nordwind Festival, mit den Choreograf:innen Simone Aughterlony, Kat Válastur und Ligia Lewis und seit 2015 mit dem Theaterkollektiv machina eX. 

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© Teresa Marenzi
Schauspiel

Dagna Litzenberger Vinet

Dagna Litzenberger Vinet wurde 1987 in Oakland (USA) geboren und wuchs in Frankreich, Deutschland und der Schweiz auf. Nach einem Philosophiestudium an der Sorbonne in Paris studierte sie von 2010 bis 2013 Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.

Ihr erstes Engagement führte sie von 2013 bis 2017 ans Schauspielhaus Zürich. 2018 war sie beim Berliner Theatertreffen als Kassandra in »Beute Frauen Krieg« (Regie: Karin Henkel) zu sehen. Anschließend arbeitete sie frei, und spielte u. a. auf den Bühnen des Maxim Gorki Theaters, des Luzerner Theaters und bei den Salzburger Festspielen. Ab der Saison 2020/21 war sie zwei Jahre Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien. Neben ihrer Tätigkeit am Theater steht Dagna Litzenberger Vinet auch regelmäßig in diversen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. 

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© Jeanne Degraa
Schauspiel

Linn Reusse

Linn Reusse, geboren 1992 in Berlin, studierte von 2012 bis 2016 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Bereits vor und während ihres Studiums erhielt sie Rollen an Theatern wie dem Deutschen Theater Berlin, dem Renaissance Theater und dem BAT-Theater sowie in Film- und Fernsehproduktionen (u. a. »Goethe!«, »Bloch«).

Sie spielte die Titelrolle im Kinofilm »Die rote Zora«. Ab der Spielzeit 2016/17 war Linn Reusse Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Dort arbeitete sie u. a. mit Stephan Kimmig, Daniela Löffner, Timofej Kuljabin, Lilja Rupprecht, Karin Henkel und Jossi Wieler. Bei den Nibelungen-Festspielen Worms spielte Linn Reusse 2018 in der Regie von Roger Vontobel die Swanhild in »Siegfrieds Erben«.  2019 erhielt sie den Daphne-Preis der Theater Gemeinde Berlin, der herausragende junge Darstellerinnen und Darsteller der Berliner Kulturszene auszeichnet.  2023 spielte Linn Reusse bei den Salzburger Festspielen in der Regie von Ulrich Rasche in »Nathan der Weise«.

Sie ist Teil des Neuen Künstlertheaters, experimentiert mit Live-Zeichnungen auf der Bühne und betreibt gemeinsam mit der Journalistin Maja Goertz den Mental Health Blog »Semikolon«. Zudem spricht sie regelmäßig für Hörbuch- und Hörspielproduktionen. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Linn Reusse im Ensemble des Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 2025 wurde sie mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet.

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Schauspiel

Leonard Burkhardt

Leonard Burkhardt wurde in Berlin geboren. Seine ersten Schauspielerfahrungen machte er am DT Jung* in Berlin. Nach einem Schauspielstudium an der Theaterakademie August Everding war er für zwei Jahre im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim tätig, danach als Gast in Mannheim, am Schauspiel Köln und Schauspielhaus Graz.

Im Rahmen des Lausitz Festival spielte er 2024 und 2025 in der Produktion »Othello/Die Fremden« den Othello. Sein bisheriger Weg ermöglichte ihm u.a. Zusammenarbeiten mit Jorinde Dröse, Marcel Kohler, Ayşe Güvendiren und Christian Weise. Neben dem Theater ist Leonard Burkhardt auch im Film und als Sprecher tätig. 

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© Jeanne-Degraa
Schauspiel

Tom Gramenz

Tom Gramenz wurde 1991 in Wiesbaden geboren und sammelte am dortigen Staatstheater 2007 erste professionelle Theatererfahrungen in der Produktion »Sommer vorm Balkon« unter der Regie von Thorsten Duit. Darüber hinaus wirkte er vor und während seines Schauspielstudiums in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit.

Ehe er 2014 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin aufnahm, war er außerdem 2011-2013 Ensemblemitglied an der Jungen Bühne Mainz. Nach seinem Studium wurde er festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er von 2018-2021 unter anderem in »Nora Hedda und ihre Schwestern« und »Die Neuen Todsünden« unter der Regie von Anna Bergmann mitwirkte. Außerdem spielte er die Rollen Orest und Achilles in der Produktion »Iphigenie«, inszeniert von Lilija Rupprecht, und die Hauptrolle in dem Stück »Der goldene Topf«. Bis zum Sommer 2024 konnte man ihn am Badischen Staatstheater noch oft als Gast in dem Zwei-Personen-Stück »How to date a Feminist« erleben, das in Karlsruhe seine deutschsprachige Erstaufführung hatte, ein Publikumserfolg wurde und dort über 50-mal zu sehen war.  

Darüber hinaus drehte Tom Gramenz vor und während seines Studiums für zahlreiche TV-Filme und -Serien. 2018 übernahm er eine Hauptrolle in dem viel beachteten Kinospielfilm »Das schweigende Klassenzimmer« unter der Regie von Lars Kraume, wodurch er deutschlandweit bekannt wurde. Derzeit ist Tom Gramenz als freier Schauspieler mit Wohnsitz in Berlin tätig und hat auch seine Arbeit bei Film und Fernsehen wieder aufgenommen. Zuletzt konnte man ihn bei »Soko Potsdam«, im »Bergdoktor« und bei »Eine Billionen Dollar« sehen. Außerdem arbeitete er bereits die letzten zwei Jahre für das Lausitz Festival und übernahm die Rolle des Cassio in »Othello/Die Fremden«, inszeniert von Marcel Kohler. 

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© Jeanne Degraa
Schauspiel

Götz Schubert

Seit den Anfängen seiner Karriere überzeugt Götz Schubert Publikum und Presse mit seiner spielerischen Bandbreite und ausgeprägten Intuition für die Rollen, die er darstellt. Immer findet er mit einem tiefen Gespür für die Eigenarten der Charaktere seinen eigenen Zugang, um das Zerbrechliche, das Menschliche und das Humorvolle der Figuren herauszuarbeiten und ihnen Lebensnähe und Wahrhaftigkeit zu verleihen.

Seine differenzierte, männliche und sensible Ausführung ihrer Wesenszüge, mit denen er ihnen ein glaubhaftes Eigenleben gibt, haben Regisseure am Theater wie Alexander Lang, Amélie Niermeyer, Herbert Fritsch, Jürgen Gosch, Karin Beier, Peter Stein, Philipp Stölzl oder Thomas Langhoff früh erkannt und den Schauspieler immer wieder in ihren Inszenierungen besetzt. Im Film überzeugte er Publikum und Presse in Zusammenarbeiten mit Ben Verbong, Christian Schwochow, Edward Berger, Francis Meletzky, Isabell Kleefeld, Matti Geschonneck, Robert Schwentke, Till Franzen oder Lars Kraume, mit dem es über die Jahre zu vielen preisgekrönten Filmen kam, wie »Das schweigende Klassenzimmer«, »Der Staat gegen Fritz Bauer« oder »Gott nach Ferdinand von Schirach«. 

Schubert spielt an führenden deutschsprachigen Theatern, darunter Berliner Ensemble, Deutsches Theater Berlin, Maxim Gorki Theater, Residenztheater München, Schauspielhaus Hamburg, und ist seit Anbeginn seiner Karriere in zahlreichen anspruchsvollen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, darunter in »Der Turm«, »Meine Tochter Anne Frank», »Tage, die bleiben« und »Unsere Mütter, unsere Väter« sowie in seriellen Publikumserfolgen wie »Die verlorene Tochter«, »KDD« und »Wolfsland«. Er wurde von der Zeitschrift »Theater heute« zum Schauspieler des Jahres gewählt, mehrfach mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis geehrt sowie mit dem Publikums-Bambi für seine schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Götz Schubert ist Botschafter der Deutschen Palliativ- und Hospizstiftung und lebt in der Nähe von Berlin. 

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© privat
Bühne und Kostüme

Torsten Köpf

Torsten Köpf lebt als Bühnen- und Kostümbildner in Wien. Er studierte Szenografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Für seine Abschlussarbeit »Alles riecht und stinkt die Welt normal hinunter« erhielt er 2019 den Preis der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste Wien. Er arbeitet interdisziplinär im Bereich Installation, Musik, Theater und Film.

Für den mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm »Gute Nacht« (Regie: Henning Backhaus) verantwortete er das Production Design. Zudem gestaltete er Musikvideos für Pizzera und Jaus und Ankathie Koi unter der Regie von Dominik Hartl, Bernie Shizzle, Gersin Livia Paya, Benedikt Missmann und Fabian Schmidmair. Als Co-Bühnenbildner von Anna Viebrock unter der Regie von Jossi Wieler, Sergio Morabito und Christoph Marthaler führten ihn Engagements an die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper München, das Nationaltheater Mannheim, die Deutsche Oper Berlin sowie zu den Osterfestspielen Salzburg. Eigene Ausstattungen realisierte Köpf u. a. für Produktionen von Marcel Kohler am Staatstheater Nürnberg, am Theater Heidelberg, beim Lausitz Festival (»Othello/Die Fremden«) sowie am Staatsschauspiel Dresden. 

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© Peer Kugler
Musik

Christoph Bernewitz

Christoph Bernewitz studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und spielte von 2002 bis 2015 in der Band des Künstlers Clueso. Nach fünf Studio- und drei Livealben und vielen Konzerten in Deutschland, Neuseeland, China und Australien mit dieser Band ist Bernewitz seit 2015 als Live- und Studiogitarrist für Künstler wie Niels Frevert, Ibadet Ramadani, Cäthe, Crucchi Gang, Tele, Annett Louisan, Lisa Bassenge und Jazzanova unterwegs. Er arbeitet auch als Produzent und Komponist. Seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Marcel Kohler begann 2020 am Deutschen Nationaltheater Weimar. Seither folgten fünf weitere gemeinsame Arbeiten in Berlin, Nürnberg und Heidelberg.

© Bernd Schönberger
Licht

Henning Streck

Henning Streck begann seine Laufbahn als Lichtgestalter im ORPH – Theater Berlin, dessen Mitbegründer er war. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Lichtgestaltung an der Theaterakademie »August Everding« in München folgten feste Engagements als Künstlerischer Leiter der Abteilung Beleuchtung am Schlossparktheater Berlin, an der Berliner Volksbühne, am Deutschen Theater Berlin. Dozententätigkeiten führten ihn ans Mozarteum Salzburg und in die Bühnenbildklasse von Prof. Katrin Brack an der Akademie der Künste in München.

Freischaffend als Licht- und Raumgestalter ist Henning Streck u. a. tätig bei den Salzburger Festspielen, Sydney Festival, Ruhrtriennale, Wiener Festwochen, Haus der Berliner Festspiele, Deutsche Staatsoper Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Deutsches Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Staatsoper Hannover, Schauspielhaus Frankfurt a. Main, Opéra National de Lyon, Oper La Monnaie / De Munt – Brüssel, Oper Zürich, Kunsthaus Tacheles Berlin, Schaubühne Berlin, Münchner Kammerspiele, Oper Perm, Festspielhaus Baden-Baden, Theater Basel, Theater Karlsruhe, Staatsoper Stuttgart, Oper Wiesbaden, Maxim Gorki Theater, Ballhaus Ost. 

Besonders hervorzuheben sind seine Arbeiten mit Dimiter Gottscheff, Katrin Brack, Michael Thalheimer, Olaf Altmann, Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Bert Neumann, Frank Castorf, René Pollesch, Jürgen Gosch, Johannes Schütz, Christian Petzold, Christoph Schlingensief, David Marton, Christian Friedländer, Pola Kardum, Tabea Braun, Barrie Kosky, Nina von Mechow, Jan Essinger, Sonja Füsti, Milan Peschel, Nicole Timm, Ofira Henig, Magdalena Musial, Anna Bergmann, Marco Stormann, Jo Schramm, Ersan Mondtag, Musiktheaterkollektiv »Hauen und Stechen«. 

Besonders hervorzuheben sind seine Arbeiten mit Dimiter Gottscheff, Katrin Brack, Michael Thalheimer, Olaf Altmann, Christoph Marthaler, Anna Viebrock, Bert Neumann, Frank Castorf, René Pollesch, Jürgen Gosch, Johannes Schütz, Christian Petzold, Christoph Schlingensief, David Marton, Christian Friedländer, Pola Kardum, Tabea Braun, Barrie Kosky, Nina von Mechow, Jan Essinger, Sonja Füsti, Milan Peschel, Nicole Timm, Ofira Henig, Magdalena Musial, Anna Bergmann, Marco Stormann, Jo Schramm, Ersan Mondtag, Musiktheaterkollektiv »Hauen und Stechen«. 

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Mitwirkende

  • Regie Marcel Kohler

  • Schauspiel Corinna Harfouch

  • Schauspiel Sina Kießling

  • Schauspiel Dagna Litzenberger Vinet

  • Schauspiel Linn Reusse

  • Schauspiel Leonard Burkhardt

  • Schauspiel Tom Gramenz

  • Schauspiel Götz Schubert

  • Bühne und Kostüme Torsten Köpf

  • Musik Christoph Bernewitz

  • Licht Henning Streck

  • Dramaturgie Michael Höppner

Veranstaltungsort

  • Veranstaltungsort Hangar 1, Cottbus/Chóśebuz

  • Adresse Burger Chaussee 1 / Zugang über Levinestraße, 03044 Cottbus/Chóśebuz

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Kooperationspartner

Internationale Maifestspiele Wiesbaden
Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH

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