Installation


»Glück und Glas, wie bald bricht das!« (Publililus Syrus)

ZwischenWelten

Mit der Installation "Zwischenwelten" wird das Lausitz Festivals 2020 auf dem Telux Gelände in Weißwasser eröffnet. Der Videokünstler Aron Kitzig (siehe auch 28. September in Cunewalde) hat eine monumentale Klang- und Videoinstallation zu den Metamorphosen der Lausitz geschaffen, in der Historisches mit Mythischem in eine Gegenwart überführt wird. Alte Glasbläsertechniken, artifizielle Balletteinlage, Statisterie aus ehemaligen Fabrikarbeitern von Telux und Jugendlichen aus Weißwasser. Ein Fest!

Samuel Stoll, Horn - Paul Frick, Live-Elektronik - Stefanie Wieser, Performerin

Aron Kitzig, Videokünstler

>> Tickets

Eröffnungsveranstaltung am 25.09.   >> mehr Informationen

26./27.09.: ab 19:00 Uhr Einlass mit Soundinstallation | 20:00 Uhr Videoinstallation | 20:30 Uhr Dokumentarfilm

 

 

»Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn.« (Hugo von Hofmannsthal)

Detonation Deutschland

In der monumentalen Videoarbeit der Künstler Julian Rosefeldt und Piero Steinle werden auf sieben Projektionsflächen Sprengungen von Gebäuden in Deutschland seit 1945 gleichsam choreographiert. Das Alte weicht Neuem. – Besserem? Manchmal. Aber immer folgt alles dem Grundgedanken der Metamorphose: »Stirb und werde«. Das ist Quelle des Lebens. Wir zeigen das überarbeitete Werk in der Stadthalle Görlitz, die gegenwärtig wieder entsteht.

Kooperation mit der Schenkung Sammlung Hoffmann, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

Videoinstallation von Julian Rosefeldt und Piero Steinle

 

Eröffnungsveranstaltung am 27.09.    >> mehr Informationen

>> Tickets vor Ort

vom 27.09. bis 16.10.

Di.-Fr.: 14.00 bis 20.00 Uhr  |  Sa.-So.: 10.00 bis 18.00 Uhr  |  Mo.: Ruhetag

Eintritt berechtigt zum Besuch von »Detonation Deutschland« und »Kohle«

 

 

»Music is essentially useless, as is life.« (George Santayana)

 

Songs of my Childhood

Die zweigeteilte Videoinstallation Songs of My Childhood von Jimmie Durham stellt Songs to Get Rid Of neben Songs to Keep. Mit intimer Stimme singt er Liedfetzen aus seiner Erinnerung, den Blick in die Kamera und damit direkt auf den Betrachter gerichtet. Die persönliche Arbeit reflektiert, wie ein kultureller Kanon gebildet wird; Durham stellt klar: » Musik hat etwas an sich, das wirklich uns eigen ist, das menschlich ist. […] Man kann Singen nicht wirklich monumentalisieren. Man kann es nicht von den Menschen trennen.«

Videoinstallation von Jimmie Durham

 

Eröffnungsveranstaltung am 27.09.

>> Eintritt frei

vom 27.09. bis 16.10.

Di.-Fr.: 14.00 bis 20.00 Uhr  |  Sa.-So.: 10.00 bis 18.00 Uhr  |  Mo.: Ruhetag  |  02.10. geschlossen

 

 

»Der Vater ist immer ungewiss.« (römischer Rechtsgrundsatz)

 

Father and Son

Jaan Toomiks Videoarbeit Father and Son berührt in Einfachheit: Auf der zugefrorenen Ostsee sehen wir einen nackten Mann auf uns Betrachter zu Schlittschuh laufen; nach ein paar Runden verschwindet er wieder im Weiß. Dazu hören wir einen von heller Knabenstimme gesungenen Choral. Dem estnischen Künstler ist es gelungen, ein Erfahrungsbild von tiefer Traurigkeit und ruhigem Frieden zu evozieren, das weit über die individuelle Biografie – man sieht den Künstler, der seinen Vater als Kind verloren hat, und hört die Stimme seines Sohnes – hinausweist. 

Videoinstallation von Jan Toomik

 

Eröffnungsveranstaltung am 27.09.

 

>> Eintritt frei

vom 27.09. bis 16.10.

Di.-Fr.: 14.00 bis 20.00 Uhr  |  Sa.-So.: 10.00 bis 18.00 Uhr  |  Mo.: Ruhetag